green trees and mountains during sunset

Die eleganteste Form von Verlorenheit

Ein Text über eine Begegnung, die sich anfühlt wie ein Windhauch: Über ein Hostel mitten im Nichts.. Über Loic, der alles aufgelöst hat, um irgendwo neu zu beginnen. Und über Lili, die so frei wirkt, dass man fast vergisst, wie leicht man sich verlieren kann, wenn man nirgendwo hingehört. Es geht um das Reisen jenseits von Reiserouten, um das Nachdenken über Sicherheit, Zugehörigkeit und das, was bleibt, wenn Menschen uns berühren, ohne sich festzuhalten.

ESSAYS UND GEDANKENREISETAGEBUCH

4/11/202511 min read

Kolumbien, 1. Oktober 2023:

Ich bin nicht lange in Guatapé. Kaum angekommen, verlasse ich die Stadt noch in der Dunkelheit. Nicht aus Ablehnung, sondern weil ich spüre, dass ich hier nicht finde, was ich suche.

Ich weiß, dass es nicht in den bunten Hausfassaden und den Geburtstagsfeierlichkeiten des kleinen Dorfes liegt, zwei Stunden von Medellín entfernt. Ein Freund hat mir von einem Ort erzählt – einem Hostel, das kein Hostel ist, sondern ein lebendiges Konstrukt irgendwo im Nirgendwo. Ein Sozialprojekt mitten im Nichts. Also buche ich mich blind ein, steige in den nächsten Bus und lasse das Dorf hinter mir. Das Licht. Die Ordnung. Die Pläne.

Was ich finde, ist eine Welt zwischen den Welten. Kein Ort, an dem man bewusst bleibt. Eher einer, den man nicht mehr verlässt, wenn man einmal angekommen ist.

Ein Haus, das nie fertig gebaut sein wird. Ein System aus improvisierten Gemeinschaften, organisch-handgemachter Seife, Trüffeln und Second-Hand-Shirts in Pappkisten. Ein Ort, an dem Menschen mehr sind, als ihre gewöhnliche Funktion in ihrem normalen Leben.

Es ist nicht das, was ich sonst auf Reisen erlebte – kein klassischer Backpacker-Ort, kein durchdesigntes urbanes Aussteiger-Resort, das europäische Träume auf südamerikanischem Boden pflanzt. Es ist roh, lebendig, chaotisch.

Die Menschen hier bringen mehr mit als ihre Rucksäcke.
Viele kommen aus Kolumbien oder Venezuela. Einige wohnen hier, andere bleiben, ohne zu wissen, wie lange. Eine improvisierte Gemeinschaft aus Locals, freiwilligen Helfenden und Künstler:innen. Jeder von ihnen bringt ein Talent mit: von Musik, über handgemachte Seife, bis hin Trüffel, Schmuck und Händen, die wissen, wie man mit Holz arbeitet. Manche unterrichten Yoga, andere teilen ihre Kochkünste.
Alles ist Teil eines Systems, das sich nicht benennen lässt – aber funktioniert.

Ich treffe Loïc an meinem ersten Tag in dem Projekt. Im ganzen Haus riecht es nach frisch gebackenem Brot und Rauch. Ich finde mich in der offenen Küche wieder, wo ein Mann mit zerzausten Locken konzentriert Avocados halbiert.

Er ist ein Mensch, bei dem man gleich spürt, dass er aus einem Leben kommt, das er nicht mehr wollte.
Wir kommen ins Gespräch – auf Englisch, zurückhaltend, aber neugierig. Dann erzählt er mir von seinem alten Leben in der französischen Schweiz - von der Firma, die ihm nichts bedeutete und vom Geld, mit dem er nichts anfangen konnte. Er erzählt mir von dem Moment, in dem er alles aufgelöst hat – Arbeitsvertrag, Wohnung, Sicherheit – und sich ein Fahrrad kaufte. Von Brasilien fuhr er nach Kolumbien. Querfeldein. Dschungel. Schlotterige Straßen.

Während er spricht, sehe ich, wie seine Augen kurz abschweifen - hin zu einem Mädchen, das verloren zwischen den anderen Menschen umherschwebt.

Ich lerne sie später am Lagerfeuer kennen. Der Himmel ist schwarz, die Sterne brennen hell. Der Rauch zieht in Spiralen in die Nacht, und plötzlich setzt sie sich neben mich. Sie wirkt nicht, als käme sie wie ich gerade an. Sie ist einfach da. Als wäre sie schon immer ein Teil dieses Ortes gewesen, obwohl sie wahrscheinlich morgen schon wieder weiterzieht.

Sie trägt einen zerknitterten Leinenrock und ist barfuß - die Haare zerzaust wie von einem Tag, an dem sie vergessen hat, sich um etwas zu kümmern, das sowieso keine Rolle spielt. Sie lächelt mich an, als würden wir uns schon ewig kennen. Ihre Art ist leicht – fast zu leicht. Als würde sie durch ihre eigene Welt tanzen, eine Welt, in der es keine festen Bahnen gibt, kein Plan, kein Ziel.

Wir reden. Irgendwie. Ich auf meinem alten Schulspanisch, sie auf dem Spanisch, das sie auf der Straße gelernt hat. Bruchstückhaft, aber ehrlich. Wir verstehen nicht immer alles, was die andere sagt - aber es ist genug.

Sie erzählt mir, dass sie gar nicht im Hostel lebt. Sie schläft draußen – in einem alten Wohnwagen vor dem Haus. Gemeinsam mit ihrem Hund Jacqú, welcher sich ihr irgendwann in Kolumbien angeschlossen hat.
„Er gehört nicht mir“, sagt sie immer wieder. „Er gehört sich selbst.“
Aber wenn man sieht, wie er sie ansieht, weiß man: Er wird sie nicht mehr allein lassen.

Ich bin fasziniert von dieser Frau, die alles zurückgelassen hat, um nur noch dem Augenblick zu folgen. Und ich spüre diesen Wunsch, mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Mehr über ihr Leben zu erfahren. Also frage ich sie, was sie morgen vorhat.

Sie zuckt mit den Schultern, lächelt. „No sé. Quizás voy a hacer slackline.“

Loïc spricht mit ihr auf Französisch. Ich verstehe nichts – aber ich sehe, wie weich er wird, wenn er mit ihr redet. Wie sie ihn berührt. Später sagt er mir leise: „She’s like the wind. You can’t ask the wind where it’s going.“


Lili ist das, was man nicht ganz beschreiben kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Sie ist 23, Französin und lebt seit zwei Jahren auf Reisen – ohne Geld, ohne Versicherung, ohne Rückflugticket. Ihre Eltern hat sie dort zurückgelassen, genauso wie ihre Herkunft, ihre Sicherheiten.

Sie lebt auf der Straße, schläft dort, wo sich etwas ergibt. Sie verkauft selbstgemachten Schmuck an Touristinnen, den sie aus gefundenen Steinen und ein wenig Draht selbst biegt. Manchmal gibt sie das kleine Bisschen Geld, das sie an dem Tag gesammelt hat, an bettelnde kolumbianische Kinder. Und wenn sie morgen nichts hat, hat sie eben nichts.

Lili ist sehr dünn – nicht aus Askese, sondern aus Umständen. Ihre Haut erzählt die Geschichte von zu vielen Tagen in der Sonne, ohne Schutz. Von Hitze, die man nicht abwarten, sondern nur aushalten kann. Von einem Körper, der nie zur Ruhe kommt, weil er ständig in Bewegung ist – weil er kein Dach kennt, unter dem man sich sicher fühlt.

Sie lebt ohne Netz. Ohne Rückhalt. Ohne Schutz.
Und dennoch – oder vielleicht genau deshalb – wirkt sie freier als alle anderen.

Ich reflektiere in dieser Zeit viel über Freiheit und Sicherheit.
Lili und ich haben auf dieser Reise beide dieselben Länder bereist – Peru und Kolumbien. Wir teilen die Straßen, manchmal sogar die Orte. Aber wir bewegen uns völlig unterschiedlich durch sie hindurch. Ich in zwei Monaten, sie in zwei Jahren. Ich mit Rückflugticket, gepacktem Kulturbeutel, Notfallnummern. Sie ohne Geld, ohne Plan, ohne Schutz.

Ich merke, wie sehr ich geordnete Strukturen brauche, um mich frei zu fühlen. Wie sehr ich mich an Sicherheit lehne, nicht weil ich schwach bin – sondern weil ich weiß, was es heißt, überreizt zu sein. Ich brauche die Ordnung - nicht weil ich kontrollieren will - sondern weil ich mich nur in ihr entspannen kann.

Ich bin gut darin, einen Bus an einen entfernten Ort zu nehmen, ohne zu wissen, wo ich in dieser Nacht noch schlafen werde. Doch genau da hört diese innere Gelassenheit auch auf. Denn ich brauche einen sicheren Schlafplatz.

Lili braucht das nicht. Sie hat längst gelernt, ohne Netz zu springen. Für sie ist Freiheit das Loslassen – von Zeit, von Besitz, von Erwartungen. Wenn der Bus nicht fährt, fährt sie am nächsten Tag. Wenn das Geld nicht reicht, verkauft sie ein Armband. Wenn nichts geht, dann bleibt sie.

Ich frage mich oft, wie das geht.
Wie man so lebt, ohne zu zerbrechen an der Unsicherheit, die das mit sich bringt.
Und ich weiß: Ich würde es nicht können.

Denn das, was sie Freiheit nennt, würde mir Angst machen.
Für mich bedeutet Freiheit nicht, mich von allen strukturellen Sicherheiten wie Geld zu lösen, sondern mir mithilfe von Geld eine physische Sicherheit kaufen zu können. Einen Sicheren Schlafplatz. Einen Rückflug. Eine Tasche, die noch Platz lässt – für Gedanken, für Zweifel, für das, was ich unterwegs finde.

Freiheit ist für mich nicht das Fehlen von Struktur – sondern das Wissen, dass ich sie wählen darf. Dass ich sie mir schaffen kann. Dass ich entscheiden darf, wo ich bleibe und wann ich weiterziehe.

Ein paar Abende später sitzen Loïc und ich allein auf der kleinen Holzveranda vor der Küche, das Licht flackert durch die alten Glühbirnen, die über unseren Köpfen hängen. Es riecht nach feuchtem Holz und Dschungel.

Er sieht lange ins Leere, bevor er etwas sagt.

„I think she really likes you,“ sagt er schließlich. „She has let you into her heart in a way I couldn’t reach. Not because I didn’t try. Maybe… maybe because I did.“

Er erzählt mir, dass sie schon viel Zeit miteinander verbracht haben, bevor ich angekommen bin. Dass sie erst 23 ist – und doch eine der interessantesten Personen, die er je kennengelernt hat. Eine Seele, die leicht zu sein scheint, aber in deren Innerem eine ganze Welt verborgen liegt.

Und dann erzählt er mir auch von dem Abend, an dem er versucht hat, sie zu küssen - und wie sich seither etwas zwischen ihnen verschoben hat.

„It’s not like she’s angry… But something closed. She’s still around, still smiling – but I feel her pulling away. And I don’t know if it’s fear, or pain, or simply the nature of her freedom.“

Ich höre ihm zu, lange, ohne zu unterbrechen. Weil ich verstehe, was er meint. Weil ich auch spüre, dass Nähe bei ihr kein Versprechen ist, sondern ein Moment. Wie ein Windhauch, den du spürst – der aber nicht bleibt.

Wir sind beide fasziniert von ihr. Doch es ist keine naive Faszination, kein romantisches Träumen von Freiheit. Es ist eher ein Staunen – über die Konsequenz, mit der sie sich jeder Erwartung entzog. Und gleichzeitig auch ein Unbehagen: Wie kann jemand so leben? Wie hält man das aus?

Wir verbringen viel Zeit miteinander – Lili, Loïc und ich. Meist am Fluss, manchmal schweigend, manchmal erzählend. Wenn sie nicht dabei ist, wechseln Loic und ich ins Englische. Nur dann. Weil es sich falsch anfühlt, eine Sprache zu sprechen, die sie nicht versteht.

Wir reden viel über sie. Darüber, was sie in uns auslöst. Darüber, wie sie es schafft, so leicht zu wirken, obwohl sie ein Leben führt, das so viel Rohheit in sich trägt. Über das Gefühl, das sie in uns hinterlässt.

Als wir an einem Nachmittag zu dritt am kleinen Fluss baden, frage ich sie, ob sie keine Angst hat. Vor Gewalt. Vor Übergriffen. Vor allem, was einer allein reisenden Frau ohne Geld passieren kann.
Ihre Antwort kommt ruhig. Ja, sagt sie. Es passiert. Und es ist schrecklich, jedes Mal, wenn es passiert.

Doch für sie gehört es dazu. Sie erachtet es als den Preis, den sie für ihre Freiheit zahlen muss.

Und ich weiß nicht, was mich mehr verstört: wie nüchtern sie das sagt – oder wie oft sie es offenbar schon sagen musste. Wie sehr sie gelernt hat, das Unvermeidbare als Teil ihrer Lebensrealität zu akzeptieren. Nicht, weil es okay wäre. Sondern weil es anders nicht geht.

Ich frage mich, wie viel Realität ein Mensch ausblenden muss, um so frei zu wirken.

Loïc schaut sie lange an, als sie sich später in eine Hängematte legt. Dann sagt er leise: „I don't know if she's running away – or if she simply never belonged anywhere.
Und ich spüre, wie nah diese beiden Möglichkeiten beieinanderliegen.

Und ich denke wieder darüber nach, wie sie lebt. Wie ich lebe. Wie ich reise – mit meinem gebuchtem Rückflug, Reisepass, mit Handy als Versicherung. Wie ich mir Zeiträume nehme, um loszulassen – aber immer mit dem Wissen, dass ich wieder zurückkehren kann. Und wie sie reist – nicht aus einer Laune, sondern aus Überzeugung. Aus radikaler Autonomie.

Ich denke darüber nach, was sie in ihrem vorherigen Leben in Europa erlebt haben muss, dass mehrfache Vergewaltigungen für sie hier normal sind. Und dieser Gedanke lässt mich erkennen, dass Lili kein Feenwesen ist - auch wenn sie sich manchmal so anfühlt. Sie ist keine Projektion. Sie ist eine Frau, die gelernt hat, in einer Welt zu überleben, die ihr nichts verspricht. Und die sich trotzdem dazu entscheidet, weiterzugehen.

Ich sitze oft da, sehe sie an, und frage mich, ob sie wirklich frei ist – oder ob diese Freiheit nur die eleganteste Form von Verlorenheit ist, die ich je gesehen habe.

Ich weiß es nicht. Vielleicht weiß sie es selbst nicht.

Aber ich weiß: Sie bringt etwas in mir in Bewegung. Etwas, das mit meinen eigenen Ansprüchen kollidiert. Mit meiner Suche nach Sinn, nach Verbindung, nach Sicherheit.

Ich gehe abends schlafen und merke, wie sich das Bild von ihr festsetzt. Wie sie mit nackten Füßen über die Holzveranda läuft und ihren Hund ruft. Wie durch das Gebüsch tanzt und ein Lied pfeift, das ich nicht kenne. Wie sie am Rand der Welt lebt – aber nicht am Rand ihrer selbst.

Ich weiß, ich werde sie nicht retten. Und sie mich nicht. Aber sie wird bleiben, als Frage. Als Unruhe.
Und als Echo.

Chile, 16. März 2024:
Ich sitze wieder am Rand der Welt. Diesmal nicht in Kolumbien, sondern in Punta Arenas, am südlichsten Zipfel Chiles. In diesem Dorf gibt es nicht viel – außer dem Eintrittstor zu den Torres del Paine und sehr sehr viel Wind. Ich bin mit Bri und Max in einem kleinen Café, wir versuchen gerade herauszufinden, wie wir am besten in den Nationalpark kommen, während wir auf Luca warten, der schon fast eine Woche hier ist.

Und dann passiert etwas, womit ich nicht gerechnet habe.
Ein Mann tritt durch die Tür, zerzaust, blondgelockt, mit dieser vertrauten Ruhe in der Bewegung. Und ich glaube erst, ich bilde es mir ein. Aber es ist Loïc.

Loïc.

Er hat es tatsächlich geschafft. Seit unserem Treffen im Oktober ist er mit dem Fahrrad durch ganz Südamerika gefahren, bis hierher – nach Patagonien. Nun ist er auf der Suche nach einer Transportbox, um sein Rad wieder zurück nach Europa zu verschiffen.

Wir freuen uns beide ehrlich, uns wiederzusehen. Es ist nicht überladen, nicht sentimental. Nur warm. Echte Wiedersehensfreude.

Er erzählt mir, dass er in den letzten Monaten immer wieder Kontakt zu Lili hatte. Ich hatte ihr auch einmal geschrieben - doch die Mailadresse, die sie mir damals genannt hatte, kann sie wahrscheinlich erst wieder in vielen Jahren abrufen – kein Computer, kein Zugang.

Loïc meint, sie sei nach Guatapé weiter an die Küste gereist – doch dort sei ihr alles zu viel gewesen.
Die kolumbianische Karibik zu laut, zu schnell, zu überwältigend.
Nun überlegt sie, doch wieder zurück nach Europa zu gehen.

Wir beide schauen uns nur kurz an – und wissen, dass wir sie uns dort nicht vorstellen können.
Nicht, weil sie es nicht schaffen würde. Sondern weil es nicht ihre Richtung ist.

Ich denke wieder an den Satz, den er damals sagte, als sie sich in die Hängematte legte:
„I don’t know if she’s running away – or if she simply never belonged anywhere.“

Jetzt, fast ein halbes Jahr später, klingt er noch genauso wahr.
Vielleicht muss sie gar nicht irgendwo hingehören. Vielleicht ist sie genau dort, wo sie sein soll – in Bewegung.

Ich weiß nicht, ob ich sie je wiedersehen werde. Aber dieses zufällige Treffen mit Loïc hat mir etwas zurückgegeben, was ich gar nicht gemerkt hatte, dass mir gefehlt hat:

Eine Verbindung zu einem Moment, der mich tief berührt hat.
Eine leise Erinnerung daran, dass Begegnungen nicht enden, nur weil sie vorbei sind.

Manche bleiben.
Im Wind.
Im Blick.
Im Schreiben.

Und manchmal – wenn man irgendwo in einem windigen Kaff am anderen Ende der Welt in einem kleinen Café sitzt – tauchen sie einfach wieder auf.


Lilli, Jacqú und Loïc beim Schmuckbasteln

green trees and mountains during sunset
green trees and mountains during sunset

Lili sieht den anderen beim Slacklinen zu

Lili bringt Flavia bei, wie man Drahtanhänger biegt

Kolumbien - das Land, in das wir uns alle verliebt haben

Loïc und ich, in Punta Arenas